Du merkst, dass du beruflich etwas verändern möchtest, weißt aber noch nicht genau, was? Vielleicht nervt dich dein aktueller Arbeitgeber. Vielleicht sind es die Aufgaben. Oder du hast das Gefühl, dass der bisherige Beruf grundsätzlich nicht mehr zu dir passt.
Ein Test zur beruflichen Neuorientierung kann dir die Entscheidung nicht abnehmen. Er kann aber helfen, deine Situation zu sortieren und herauszufinden, an welcher Stelle du eigentlich etwas verändern möchtest. Genau darum geht es bei den folgenden zehn Fragen. Es handelt sich bewusst nicht um einen wissenschaftlichen Persönlichkeitstest und am Ende bekommst du auch keinen angeblich perfekten Beruf ausgespuckt. Stattdessen sollst du aus deinen eigenen Antworten konkrete Hinweise für die nächsten Schritte gewinnen. Eingefügtes Markdown
Was bringt ein Test zur beruflichen Neuorientierung?
Bei beruflicher Unzufriedenheit entsteht schnell der Gedanke: „Ich brauche einen komplett neuen Beruf.“
Das muss aber nicht stimmen.
Vielleicht gefällt dir die eigentliche Tätigkeit, aber dein Arbeitsweg ist zu lang. Vielleicht sind die Arbeitszeiten das Problem. Vielleicht fehlt dir Entwicklung oder du kommst mit der Unternehmenskultur nicht mehr zurecht.
Ein solcher Selbsttest hilft dir dabei, genauer zu unterscheiden:
- Was stört mich tatsächlich?
- Was möchte ich behalten?
- Welche Fähigkeiten bringe ich bereits mit?
- Welche Arbeitsbedingungen brauche ich?
- Wie groß soll die Veränderung überhaupt sein?
Das Ergebnis ist keine feste Empfehlung. Es soll dir dabei helfen, aus einem allgemeinen Gefühl wie „Ich will etwas anderes machen“ konkretere Möglichkeiten abzuleiten.
Berufliche Neuorientierung Test: 10 Fragen
Nimm dir für die Fragen etwas Zeit. Es bringt wenig, möglichst schnell durchzuklicken oder überall die Antwort zu wählen, die am besten klingt.
Schreib deine Antworten am besten auf. Gerade beim Vergleich der zehn Fragen werden häufig Muster sichtbar.
1. Was stört dich an deiner aktuellen Arbeit am meisten?
Beginne nicht damit, nach einem neuen Beruf zu suchen. Finde zunächst heraus, warum du überhaupt wechseln möchtest.
Was belastet dich momentan besonders?
Das könnten beispielsweise sein:
- die eigentlichen Aufgaben
- Führung oder Unternehmenskultur
- Kollegen
- Bezahlung
- Schichtarbeit
- Arbeitszeiten
- langer Arbeitsweg
- körperliche Belastung
- fehlende Entwicklungsmöglichkeiten
Versuche, die drei größten Probleme aufzuschreiben.
Das ist wichtig, weil nicht jede berufliche Unzufriedenheit einen Berufswechsel erfordert.
Wenn du deine Aufgaben grundsätzlich gerne machst, aber täglich lange pendelst und ständig Überstunden leistest, könnte ein anderer Arbeitgeber bereits vieles verändern.
Wenn dagegen genau die Tätigkeiten, die deinen Beruf ausmachen, dauerhaft nicht mehr zu dir passen, lohnt sich eine stärkere Neuorientierung eher.
2. Welche Aufgaben machst du gerne?
Denk zunächst nicht in Berufsbezeichnungen.
Die Frage „Welcher Beruf passt zu mir?“ ist oft viel schwieriger zu beantworten als die Frage: „Welche Aufgaben mache ich gerne?“
Überlege deshalb, welche Tätigkeiten dir im bisherigen Arbeitsalltag liegen.
Zum Beispiel:
- organisieren
- planen
- beraten
- schreiben
- verkaufen
- analysieren
- gestalten
- reparieren
- Probleme lösen
- mit Menschen sprechen
- konzentriert allein arbeiten
- Abläufe verbessern
Vielleicht arbeitest du beispielsweise im Einzelhandel und möchtest dort weg. Trotzdem könnte dir die Beratung von Kunden weiterhin Spaß machen. Dann wäre nicht zwangsläufig jeder Beruf mit Kundenkontakt ausgeschlossen.
Solche einzelnen Tätigkeiten geben häufig bessere Hinweise auf neue Berufsfelder als die bisherige Berufsbezeichnung.
3. Welche Aufgaben möchtest du möglichst nicht mehr machen?
Mindestens genauso wichtig ist die andere Seite.
Was möchtest du in deinem nächsten Job möglichst vermeiden?
Vielleicht weißt du noch nicht genau, was du künftig machen möchtest. Dafür kannst du möglicherweise schon ziemlich klar sagen, was nicht mehr infrage kommt.
Das könnten sein:
- Schichtarbeit
- tägliches Telefonieren
- hoher Verkaufsdruck
- körperlich schwere Arbeit
- dauerhafter Kundenkontakt
- acht Stunden am Schreibtisch
- häufige Dienstreisen
- Wochenendarbeit
- ständige Erreichbarkeit
Solche Ausschlusskriterien helfen dir später beim Vergleich neuer Stellen.
Wenn du beispielsweise unbedingt geregelte Arbeitszeiten möchtest, bringt es wenig, dich für einen neuen Beruf zu begeistern, bei dem Schichtarbeit normal ist.
4. Welche Fähigkeiten bringst du bereits mit?
Bei einem Berufswechsel denken viele zuerst darüber nach, was ihnen fehlt.
Schau stattdessen zunächst darauf, was du bereits kannst.
Berufserfahrung besteht nicht nur aus einem Berufsabschluss. Vielleicht hast du über Jahre Fähigkeiten aufgebaut, die auch in anderen Bereichen gebraucht werden.
Das können beispielsweise sein:
- Kundenberatung
- Organisation
- Verkauf
- Excel oder andere Software
- Projektarbeit
- technische Kenntnisse
- handwerkliches Geschick
- Kommunikation
- Verwaltung
- Führung oder Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Angenommen, du arbeitest seit Jahren im Kundenservice. Dann bringst du wahrscheinlich Erfahrung mit Gesprächen, Beschwerden, Problemlösung und möglicherweise verschiedenen Computersystemen mit.
Diese Fähigkeiten könnten auch für andere Tätigkeiten interessant sein.
Schau deshalb nicht nur auf Berufsbezeichnungen, sondern auf die tatsächlichen Aufgaben, die du bereits erledigt hast.
5. Wie wichtig sind dir Gehalt und finanzielle Sicherheit?
Bei einer beruflichen Neuorientierung wird dieser Punkt manchmal ausgeblendet.
Vielleicht klingt ein komplett neuer Bereich spannend. Wenn du dort aber zunächst deutlich weniger verdienen würdest, muss das zu deiner persönlichen Situation passen.
Frag dich:
Wie viel Einkommen brauche ich mindestens?
Wäre ein vorübergehend niedrigeres Einkommen für mich überhaupt möglich?
Möchte ich auf Sicherheit verzichten, um etwas Neues auszuprobieren?
Oder ist mir ein stabiles Einkommen gerade besonders wichtig?
Es gibt darauf keine richtige oder falsche Antwort.
Für eine Person kann es problemlos möglich sein, bei einem Wechsel zunächst etwas weniger zu verdienen. Für eine andere wäre das aufgrund von Miete, Familie oder anderen Verpflichtungen kaum realistisch.
Deine finanzielle Situation bestimmt deshalb mit, wie groß der mögliche Wechsel sein kann.
6. Welche Arbeitsbedingungen brauchst du?
Ein interessanter Beruf allein reicht nicht aus, wenn der Alltag nicht zu deinem Leben passt.
Überlege deshalb unabhängig von der Tätigkeit, welche Rahmenbedingungen dir wichtig sind.
Zum Beispiel:
- Homeoffice
- feste Arbeitszeiten
- flexible Arbeitszeiten
- freie Wochenenden
- kurzer Arbeitsweg
- wenig Reisetätigkeit
- ruhige Arbeitsumgebung
- viel Kontakt mit anderen Menschen
- planbare Arbeitszeiten
Vielleicht ist dir inzwischen wichtiger, regelmäßig zu Hause arbeiten zu können. Dann solltest du diesen Punkt bei der beruflichen Neuorientierung genauso berücksichtigen wie Gehalt oder Aufgaben.
Die Arbeitsbedingungen können darüber entscheiden, ob sich ein Beruf langfristig gut anfühlt.
7. Möchtest du wirklich einen neuen Beruf oder nur einen neuen Arbeitgeber?
Das ist eine der wichtigsten Fragen des gesamten Tests.
Stell dir vor, du würdest exakt dieselbe Tätigkeit bei einem anderen Unternehmen ausüben – mit einer guten Führungskraft, besseren Arbeitszeiten und fairer Bezahlung.
Würdest du deinen Beruf dann immer noch verlassen wollen?
Wenn deine Antwort eher Nein lautet, ist vielleicht gar nicht dein Beruf das eigentliche Problem.
Ein Arbeitgeberwechsel könnte dann sinnvoller sein als ein kompletter Neustart.
Wenn du dagegen merkst, dass dir die typischen Aufgaben deines Berufs grundsätzlich nicht mehr gefallen, solltest du eher nach anderen Tätigkeitsfeldern schauen.
Diese Unterscheidung kann dir viel unnötigen Aufwand ersparen.
8. Wie groß darf die Veränderung sein?
Berufliche Neuorientierung muss nicht bedeuten, dein bisheriges Berufsleben komplett hinter dir zu lassen.
Es gibt viele Zwischenstufen:
- gleiche Tätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber
- gleiche Branche mit anderen Aufgaben
- interner Wechsel in eine andere Abteilung
- verwandter Beruf
- Quereinstieg
- Weiterbildung
- kompletter Berufswechsel
- Selbstständigkeit
Überlege, welche dieser Varianten du dir grundsätzlich vorstellen könntest.
Vielleicht willst du gar nicht komplett neu anfangen. Ein Wechsel aus dem Kundenservice in den Vertriebsinnendienst oder von einer praktischen Tätigkeit in die Arbeitsvorbereitung kann bereits eine deutliche Veränderung sein, ohne dass deine gesamte bisherige Berufserfahrung wertlos wird.
9. Was wärst du bereit zu lernen?
Je weiter dein neuer Beruf von deiner bisherigen Tätigkeit entfernt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass du neue Kenntnisse brauchst.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was interessiert mich?
Sondern auch: Was bin ich bereit dafür zu lernen?
Das könnte bedeuten:
- eine neue Software lernen
- einen kurzen Fachkurs absolvieren
- eine Weiterbildung machen
- berufsbegleitend lernen
- eine Umschulung beginnen
- eine komplett neue Ausbildung machen
Vielleicht kommt eine mehrjährige Ausbildung für dich überhaupt nicht infrage. Dann solltest du gezielt nach Wechselmöglichkeiten suchen, bei denen vorhandene Erfahrungen ausreichen oder fehlende Kenntnisse mit einer kürzeren Weiterbildung ergänzt werden können.
Auch das grenzt mögliche Richtungen sinnvoll ein.
10. Wo möchtest du in zwei bis drei Jahren stehen?
Versuche zum Abschluss nicht, deinen perfekten Traumjob zu beschreiben.
Das setzt dich unnötig unter Druck.
Stell dir stattdessen einen normalen Arbeitstag in zwei oder drei Jahren vor.
Welche Aufgaben möchtest du erledigen?
Möchtest du überwiegend mit Menschen oder eher selbstständig arbeiten?
Wie viel Verantwortung möchtest du übernehmen?
Wie sollen deine Arbeitszeiten aussehen?
Möchtest du von zu Hause arbeiten können?
Was ist dir wichtiger: Sicherheit, Flexibilität, Entwicklung, Gehalt oder etwas anderes?
Aus diesen Antworten entsteht häufig ein wesentlich realistischeres Zielbild als aus der Frage nach dem einen perfekten Beruf.
Auswertung: Was sagen deine Antworten aus?
Du brauchst für diesen Test keine Punktzahl.
Schau dir stattdessen alle zehn Antworten gemeinsam an und suche nach wiederkehrenden Mustern.
Wenn hauptsächlich die Arbeitsbedingungen stören
Du bist mit den eigentlichen Aufgaben relativ zufrieden, aber Arbeitszeit, Arbeitsweg, Führung oder Unternehmenskultur stören dich?
Dann könnte ein Arbeitgeberwechsel oder eine andere Stelle im bisherigen Beruf der sinnvollste erste Schritt sein.
Ein kompletter Berufswechsel wäre möglicherweise unnötig.
Wenn die Aufgaben selbst nicht mehr passen
Wenn du bei mehreren Fragen merkst, dass dir gerade die typischen Tätigkeiten deines Berufs nicht mehr liegen, solltest du stärker über einen verwandten Beruf oder einen Wechsel des Tätigkeitsbereichs nachdenken.
Schau besonders darauf, welche Aufgaben du stattdessen gerne übernehmen würdest.
Wenn du viele Fähigkeiten mitnehmen kannst
Vielleicht willst du etwas anderes machen, erkennst aber gleichzeitig, dass viele deiner Fähigkeiten auch in anderen Berufen gebraucht werden.
Dann kann ein Quereinstieg in einen angrenzenden Bereich interessant sein.
Suche gezielt nach Stellen, bei denen nicht nur ein bestimmter Abschluss, sondern auch vergleichbare Berufserfahrung oder praktische Kenntnisse gefragt sind.
Wenn dir hauptsächlich einzelne Kenntnisse fehlen
Du hast eine interessante Richtung gefunden, aber dir fehlen bestimmte Fähigkeiten?
Dann könnte eine gezielte Weiterbildung sinnvoller sein als eine komplett neue Ausbildung.
Prüfe zuerst reale Stellenanzeigen und schau, welche Kenntnisse tatsächlich immer wieder verlangt werden.
Wenn du grundsätzlich etwas Eigenes aufbauen möchtest
Vielleicht zeigen deine Antworten, dass dir vor allem Selbstbestimmung, flexible Arbeitszeiten oder eigene Projekte wichtig sind.
Dann kann auch Selbstständigkeit eine Möglichkeit sein.
Das bedeutet nicht, dass du sofort kündigen solltest. Je nach Tätigkeit lässt sich eine Idee möglicherweise zunächst klein oder nebenberuflich testen.
Diese Auswertung ist keine feste Empfehlung. Sie soll dir lediglich zeigen, welche Richtung du als Nächstes genauer prüfen könntest.
So nutzt du das Ergebnis sinnvoll
Ein Test bringt wenig, wenn danach wieder alles in einer Schublade verschwindet.
Mach aus deinen Antworten deshalb konkrete nächste Schritte.
Schritt 1: Schreibe drei mögliche Richtungen auf
Du musst dich noch nicht für eine einzige Lösung entscheiden.
Notiere zunächst zwei oder drei Möglichkeiten, die zu deinen Antworten passen könnten.
Schritt 2: Prüfe reale Stellenanzeigen
Suche nach Stellen aus diesen Bereichen.
Achte dabei besonders auf:
- Aufgaben
- verlangte Kenntnisse
- Arbeitszeiten
- mögliche Qualifikationen
- Berufserfahrung
So erkennst du schnell, ob deine Vorstellung mit der Realität übereinstimmt.
Schritt 3: Vergleiche deine Fähigkeiten
Welche Anforderungen erfüllst du bereits?
Wo fehlen dir Kenntnisse?
Manchmal ist die Lücke kleiner als erwartet.
Schritt 4: Sprich mit Menschen aus dem Beruf
Wenn du jemanden kennst, der in einem interessanten Bereich arbeitet, frag nach dem tatsächlichen Alltag.
Was macht die Person den größten Teil des Tages?
Was ist anstrengend?
Was gefällt ihr?
Ein Beruf kann von außen deutlich anders wirken als in der täglichen Praxis.
Schritt 5: Teste die Richtung klein
Du musst nicht sofort kündigen.
Je nach Situation kannst du eine Richtung beispielsweise durch eine Weiterbildung, ein Nebenprojekt, ein Gespräch im eigenen Unternehmen, eine Hospitation oder erste Bewerbungen ausprobieren.
Wann ein kompletter Berufswechsel nicht unbedingt nötig ist
Berufliche Unzufriedenheit bedeutet nicht automatisch, dass du im falschen Beruf bist.
Manchmal reicht bereits eine Veränderung innerhalb des bestehenden Bereichs.
Das könnte sein:
- ein anderer Arbeitgeber
- eine andere Abteilung
- neue Aufgaben
- weniger Stunden
- bessere Arbeitszeiten
- mehr Verantwortung
- eine Weiterbildung
Bevor du eine mehrjährige Ausbildung oder einen großen Neustart planst, solltest du deshalb prüfen, ob sich dein eigentliches Problem auch einfacher lösen lässt.
Wann eine stärkere Neuorientierung sinnvoll sein kann
Eine größere Veränderung kann eher infrage kommen, wenn dir die eigentlichen Aufgaben schon länger nicht mehr liegen oder du im bisherigen Bereich kaum Möglichkeiten siehst, deine gewünschten Arbeitsbedingungen zu erreichen.
Auch deutlich veränderte Interessen können eine Rolle spielen.
Vielleicht stellst du außerdem fest, dass deine bisherigen Fähigkeiten in einem anderen Tätigkeitsbereich besser zu dem passen, was du künftig machen möchtest.
Dann lohnt es sich, mehrere Alternativen ernsthaft zu prüfen.
Häufige Fehler bei der beruflichen Neuorientierung
Nur nach Berufsbezeichnungen suchen: Beschäftige dich auch mit den tatsächlichen Aufgaben. Unterschiedliche Berufe können erstaunlich ähnliche Tätigkeiten enthalten.
Nur auf das Gehalt schauen: Bezahlung ist wichtig, aber Arbeitszeit, Belastung, Entwicklung und Arbeitsweg gehören ebenfalls zum Alltag.
Eigene Fähigkeiten unterschätzen: Du startest bei einem Berufswechsel nicht automatisch bei null.
Sofort eine neue Ausbildung beginnen: Prüfe zuerst, ob sie für dein Ziel wirklich notwendig ist.
Zu schnell kündigen: Wenn möglich, erkunde Alternativen, bevor du eine weitreichende Entscheidung triffst.
Zu viele Möglichkeiten gleichzeitig verfolgen: Zwei oder drei konkrete Richtungen lassen sich besser überprüfen als zwanzig lose Ideen.
Nur auf Persönlichkeitstests vertrauen: Ein Test kann Anregungen liefern, ersetzt aber keine Beschäftigung mit echten Berufen und Stellen.
Fazit: Ein Test kann Orientierung geben, aber nicht entscheiden
Ein Test zur beruflichen Neuorientierung kann dir nicht sagen, welcher Beruf garantiert der richtige für dich ist.
Er kann dir aber helfen, eine wichtigere Frage zu beantworten:
Was genau möchte ich an meiner aktuellen beruflichen Situation verändern?
Vielleicht brauchst du keinen komplett neuen Beruf, sondern einen anderen Arbeitgeber. Vielleicht möchtest du deine vorhandenen Fähigkeiten in einem verwandten Bereich nutzen. Oder du stellst fest, dass du tatsächlich eine größere Veränderung möchtest.
Nimm aus deinen zehn Antworten zunächst zwei oder drei realistische Möglichkeiten mit. Schau dir anschließend echte Stellenanzeigen an, prüfe die Anforderungen und vergleiche sie mit deinen vorhandenen Fähigkeiten.
So wird aus dem Gedanken „Ich muss beruflich etwas ändern“ nach und nach ein konkreter Plan.
