Datenerfasser
Auf einen Blick
- Tätigkeit
- Informationen aus Dokumenten in Fachsysteme übertragen, Datensätze ergänzen und fehlerhafte oder unvollständige Angaben prüfen.
- Quereinstieg geeignet
- Ja: für einfache Erfassungsaufgaben ist eine betriebliche Einarbeitung häufig möglich.
- Ausbildung notwendig
- Nicht zwingend; kaufmännische Erfahrung oder Branchenkenntnisse können je nach Stelle erforderlich sein.
- Voraussetzungen
- Sicherer Umgang mit dem PC, konzentriertes Arbeiten, zuverlässige Rechtschreibung und vertraulicher Umgang mit Daten.
- Einstiegsdauer
- Planungsorientierung: Tage bis Wochen für einfache Abläufe; komplexe Fachsysteme und Prüfregeln erfordern längere Einarbeitung.
- Gehalt
- Ab 2027 im Anwendungsbereich des gesetzlichen Mindestlohns mindestens 14,60 € brutto pro Stunde. Bei 40 Wochenstunden rechnerisch rund 2.531 € brutto monatlich im Jahresdurchschnitt. Tarifentgelt, Erfahrung und Zuschläge können darüberliegen; eine belastbare berufsspezifische Gehaltsspanne für 2027 liegt nicht vor.
- Arbeitszeiten
- Oft geregelte Bürozeiten und Teilzeitmöglichkeiten; bei Dienstleistern teilweise Schichtarbeit.
- Zukunftsaussichten
- Einschätzung für 2027: Weiterhin für Sonderfälle und Datenkontrolle relevant, aber keine besonders sichere Wachstumsoption: reine Abschreibarbeit wird zunehmend automatisiert. Bessere Perspektiven bietet die Weiterentwicklung zur Datenqualitätssicherung.
- Geeignet für
- Geduldige Menschen, die auch bei wiederkehrenden Aufgaben aufmerksam bleiben.
Vorteile
Vergleichsweise niedrige Einstiegshürden.
Grundlage für weitere Büro- und Sachbearbeitungsaufgaben.
Nachteile
Monotone Bildschirmarbeit und teilweise Mengen- oder Zeitvorgaben.
Deutliches Automatisierungsrisiko bei einfachen Tätigkeiten.
Quereinstieg / möglicher Einstiegsweg
PC- und Tabellenkenntnisse auffrischen, auf Stellen mit Einarbeitung bewerben und anschließend Fachwissen in Datenprüfung oder Sachbearbeitung aufbauen.