Eisenbahnfahrzeugführer
Auf einen Blick
- Tätigkeit
- Als Lokführer Personen- oder Güterzüge führen, Fahrzeuge vor Fahrtbeginn prüfen und betriebliche Vorgaben auch bei Störungen sicher umsetzen.
- Quereinstieg geeignet
- Ja, über eine geprüfte Qualifizierung bei einem Eisenbahnunternehmen; ein unmittelbarer Einstieg ohne Ausbildung für diese Tätigkeit ist nicht möglich.
- Ausbildung notwendig
- Ja: Qualifizierung, Prüfungen und die erforderlichen Fahrberechtigungen sind notwendig. Eine abgeschlossene vorherige Berufsausbildung wird je nach Programm erwartet oder bevorzugt.
- Voraussetzungen
- Bahnmedizinische und bahnpsychologische Eignung, Verantwortungsbewusstsein, Konzentrationsfähigkeit und Schichtbereitschaft. Die DB nennt für ihren Quereinstieg mindestens Deutsch B2; weitere Kriterien stehen in der Ausschreibung.
- Einstiegsdauer
- Je nach Programm und Einsatz etwa 9 bis 18 Monate: Die DB nennt für Regionalverkehr 9 bis 12 Monate und in ihren allgemeinen FAQ je nach Baureihe 10 bis 18 Monate. Maßgeblich ist das konkrete Angebot.
- Gehalt
- Orientierung für Vollzeit in Deutschland: ca. 37.100–47.800 € brutto pro Jahr laut Stepstone (abgerufen am 03.10.2026). Vergleichsberuf: Lokführer/in. Aktuelle Vergleichsdaten, keine garantierten Einstiegsgehälter oder Prognose für 2027; abhängig von Erfahrung, Region und Arbeitgeber. Während der Qualifizierung kann eine andere Vergütung gelten; Tarif und Schichtzulagen gesondert prüfen.
- Arbeitszeiten
- Wechselschichten einschließlich Nächten, Wochenenden und Feiertagen; je nach Einsatz auch auswärtige Übernachtungen.
- Zukunftsaussichten
- Einschätzung für 2027: Zugverkehr benötigt qualifiziertes Fahrpersonal. Der geregelte Quereinstieg bleibt eine konkrete Option; verfügbare Kurse und Stellen hängen von Unternehmen, Region und Verkehrsangebot ab.
- Geeignet für
- Zuverlässige Menschen, die Regeln konsequent beachten und über längere Zeit aufmerksam bleiben.
Vorteile
Klar strukturierter Qualifizierungsweg.
Bei betrieblichen Programmen teilweise vergütetes Lernen und anschließende Beschäftigung.
Nachteile
Hohe Sicherheitsverantwortung und anspruchsvolle Prüfungen.
Unregelmäßiger Schlafrhythmus und belastende Betriebssituationen möglich.
Quereinstieg / möglicher Einstiegsweg
Auf ein konkretes Quereinstiegsprogramm bewerben, Auswahl- und Eignungsprüfung absolvieren und anschließend Theorie, Fahrpraxis und Abschlussprüfungen erfolgreich durchlaufen.